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(HALLO 06.03.2008)

Die Jugend fördern

stiftung_2008

Symbolische Übergabe eines 3000 Euro Zuschusses für die Blaskapelle in Form einer Posaune und eines Bariton: Der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Feldkirchen, Ex-Bürgermeister Leonhard Baumann (l.) übergab sie dem Vorstand der Feldkirchner Blaskapelle, Werner Meier (r.), damit für die Kinder Musikinstrumente gekauft werden können.
Foto: privat

Bürgerstiftung Feldkirchen fördert Jugendarbeit der Blaskapelle

Mit 3000 Euro unterstützt die Bürgerstiftung Feldkirchen die örtliche Blaskapelle beim Kauf von Musikinstrumenten für Kinder und Jugendliche. Den Zuschuss übergab der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Feldkirchen und Ex-Bürgermeister Leonhard Baumann jetzt an Werner Meier, den Vorstand der Feldkirchner Blaskapelle.

Allerdings nicht - wie sonst meist üblich - in Form eines Schecks, sondern symbolisch mit einer Posaune und einem Bariton. Gleichzeitig berichtete Baumann, dass der Stiftungsbeirat weitere 3000 Euro im Jahr 2009 gewähren will, damit der Kauf von Musikinstrumenten fortgesetzt werden kann. „Wenn die Kinder dabei bleiben und gute Fortschritte machen, könnte eine Jugendblaskapelle gegründet werden", freute sich Leonhard Baumann „Ziel unserer Unterstützung ist die Nachwuchsförderung und die wollen wir auch 2009 fortsetzen. Schließlich zählt auch die Jugend-, Kultur- und Brauchtumspflege zu den wichtigen Aufgaben der Bürgerstiftung Feldkirchen."

Ziel: eine Jugendkapelle
Eine Jugendkapelle wäre eine attraktive, zusätzliche Bereicherung, denn neben der Feldkirchner Blaskapelle mit erwachsenen Musikern gibt es laut Werner Meier für den Nachwuchs bereits einen Spielkreis, fünf musikalische Früherziehungsgruppen und vier Blockflötengruppen. Zudem soll die Rhythmusgruppe wieder ins Leben gerufen werden. Derzeit werden bei der Feldkirchner Blaskapelle über 80 Kinder an Musikinstrumenten ausgebildet. Und es kommen immer wieder neue interessierte Talente dazu. „Waren es früher jährlich ein bis zwei neue Interessenten, so sind es inzwischen fünf bis sechs. Das ist eine große Steigerung für uns", sagte Werner Meier. Der Andrang sei mittlerweile so stark, dass man auf zwei bis drei Lehrer zurück greife, die nicht aus den Reihen der Blaskapelle kommen. Zusätzlich engagiert sich nach wie vor der frühere Blaskapellen-Chef Hans Pricha als Leiter der musikalischen Früherziehung.
Zugenommen hat die Zahl interessierter Kinder auch nach dem Vorspieltag, der 2007 erstmals abgehalten wurde und wegen des großen Erfolgs fest eingeführt werden soll. Da führten Musiker der Feldkirchner Blaskapelle Instrumente vor und die Kinder sowie deren Eltern durften die Musikinstrumente auch ausprobieren. „Für viele Eltern ist es eine Hemmschwelle, dem Kind ein Instrument zu kaufen ohne zu wissen, ob es das Kind auch nach ein paar Monaten noch spielen will", weiß Werner Meier. Umso wichtiger ist es, dass den Kindern fürs Lernen und Üben Instrumente zur Verfügung gestellt werden können. Eingekauft wird nach Bedarf, denn „ein Instrument, das nicht gespielt wird, geht kaputt", so Werner Meier. Gekauft wurden 2007 ein Tenorhorn, eine Altposaune, ein Bariton, eine Tenorposaune und ein Schlagzeug inklusive Zubehör.