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Start - Aktuelles - Aus der Presse - Neujahrskonzert 2010
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 (Münchner Merkur 11. Januar 2010)

Der Marsch ins neue Jahr


Feldkirchen - Mit Schwung und guter Laune starteten die Feldkirchner ins neue Jahr. Die Blaskapelle lud zum Neujahrskonzert ein.

Im Rampenlicht standen die Musiker der Feldkirchner Blaskapelle bei ihrem Neujahrskonzert in der Gemeindehalle. Sie spielten neben den Strauß-Klassikern auch Opernmelodien. Foto: Rabe


Im Rampenlicht standen die Musiker der Feldkirchner Blaskapelle bei ihrem Neujahrskonzert in der Gemeindehalle. Sie spielten neben den Strauß-Klassikern auch Opernmelodien. Foto: Rabe

Mit Spielfreude, Temperament und Einfühlungsvermögen präsentierten die Musikanten ein mitreißendes Repertoire. Dabei zeigte auch der Nachwuchs sein ganzes Können. Gleich zu Beginn legten die Jungmusiker mit und ohne Blockflöten eine reife Leistung vor. Mit dem „Railway Traffic“ und dem zackigen Marsch „Woodpeckers Parade“ eröffnete die Jugend unter der Leitung von Hans Pricha das Konzert.

Diesem Auftakt schloss sich ein Konzert der Erwachsenen an. Dirigent Detlev Jakob führte dabei den Taktstock. Da konnte auch bei schnellen Titeln, wie etwa den Strauß-Polkas „Unter Donner und Blitz“, „Tritsch-Tratsch“ sowie „Leichtes Blut gar nichts schief gehen.

Auch die Märsche beherrschten die Musiker perfekt. Spätestens beim Ägyptischen- oder beim Radetzky-Marsch wippte so manche Fußspitze mit. Es gab auch Momente zum Schwelgen, genießen und verschnaufen: Der „Second-Waltz“ von Schostakowitsch verwöhnte mit melodiös-verspieltem Ohrwurm-Charakter.

Das getragene „Nessun Dorma“ aus Puccinis Oper „Turandot“ berührte die Herzen. Und der liebliche Walzer „Rosen aus dem Süden“ von Johann Strauß weckte die romantischen Gefühle. Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker hatte sich Dirigent Detlev Jakob bewusst zum Vorbild genommen. Aber auch ein bisschen südliche Tarantella–Stimmung wurde beigemischt. Heraus kam eine gelungene Mischung zum Jahresbeginn. Das Repertoire hielt für jeden Geschmack etwas bereit. Es führte dem Publikum vor Augen, dass die 1964 von 15 Idealisten gegründete Feldkirchner Blaskapelle die traditionelle, moderne und volkstümliche Blasmusik in Szene zu setzen weiß.

Heute gehören der Kapelle 43 Laienmusiker zwischen zwölf und 56 Jahren an, die mit dem Neujahrskonzert. Den Nachwuchsmusikern der Blaskapelle gehören derzeit 31 auszubildende Musiker zwischen sechs und 15 Jahren an, sowie 46 Kinder zwischen drei bis acht Jahren.