(Süddeutsche Zeitung 31.03.2010)Grußnote an mögliche Diebe
(Münchner Merkur 03.05.2010) Ein stolzes Stück Brauchtum![]() Letzte Vorbereitungen: Am Feldkirchner Maibaum werden die Schilder angebracht. FOTO: RAMMELSBERGER ![]() Binderlos: Bürgermeister Werner van der Weck (1.) opfert seine Krawatte für den Maibaumgockel. Die Maibaumstifter Elisabeth und Josef Gruber sowie Blaskapellen-Vorsitzender Werner Meier (hinten, v. r.) beobachten Tina Kufner beim gekonnten Umbinden. FOTO: RAMMELSBERGER VON CHRISTINA JACKSON Landkreis — Rekordverdächtig feierten die Bürger in Feldkirchen den 1. Mai. Ihre Maibaumfeier war auch deshalb herausragend, weil Bürgermeister Werner van der Weck eines der höchsten Stangerl im Landkreis zur Aufstellung begleiten durfte. Mit 34 Metern ist der Baum am Hindenburgplatz ein unübersehbares Wahrzeichen. Den Baum aus dem Ebersberger Forst spendierten die Landwirte Elisabeth und Josef Gruber, die sich bereits zum zweiten Mal als Sponsoren in der Gemeinde einen Namen gemacht haben. „Es ist doch immer wieder schön, einen Anteil an dem Fest zu haben und mit all den Nachbarn und Vereinen zusammenzuarbeiten", sagte Josef Gruber. Auch der Bürgermeister lobte den Zusammenhalt der Bürger: „Gerade bei den Maibaumwachen spürt man die Hilfsbereitschaft der Dorfgemeinschaft. Da treffen sich die unterschiedlichsten Gruppen zur Wachtätigkeit", sagte der Rathauschef und unterstrich die Arbeit vom Feldkirchner Blaskapellen-Chef Werner Meier, der einen Großteil der Organisation übernommen hatte. Und während die Blaskapelle Aschheim vor rund 1000 Zuschauern aufspielte, hievte ein Kran den Maibaum in die Höhe.Begeistert beobachtete auch eine 65-köpfige Delegation aus Bisignano, in der Provinz Foggia in Apulien, das Spektakel. Mit Bürgermeister Umile Bisignano an der Spitze nahmen sie an der Feier teil. Die Gäste aus der italienischen Partnergemeinde waren gekommen, um Bürgermeister van der Weck eine Pferde-Statue für seine Gemeinde zu überreichen. |