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Start - Aktuelles - Aus der Presse - Frühjahrskonzert 2007
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(Münchner Merkur 2. April 2007)

Franke ersetzt Rheinländer


Detlev Jakob neuer Dirigent

Feldkirchen - Mit Schmiss und Schwung riss die Feldkirchner Blaskapelle bei ihrem Frühjahrskonzert das Publikum in der vollen Gemeindehalle mit. Erstmals führte Detlev Jakob den Taktstock. Sein Vorgänger, der Rheinländer Markus Römer, wurde als Bundeswehr-Berufsmusiker nach Koblenz versetzt und gab deshalb sein Dirigentenamt nach nur einem Jahr ab.

Launig griff Erwin Huber, der mit Tobias Gschwendner den Abend moderierte, diesen Weggang auf: „Ob er an uns verzweifelt ist, wissen wir nicht, aber für an Preißn is' er recht schnell verschwunden.” Jakob (33) kommt laut Huber „immerhin geografisch aus Bayern”. Der Franke studierte Posaune und Tenorhorn in Würzburg und den USA. Als Berufsmusiker beherrscht er die Facetten der modernen und traditionellen Blasmusik und leitete bereits verschiedene Kapellen.
Und nicht nur die Erwachsenen bewiesen ihr Können, sondern auch der Nachwuchs. Beide Kapellen boten eine reife Leistung, und Jakob überzeugte mit enormer Präsenz und großem Einsatz am Dirigentenpult. Zusätzlich bereichert wurde die musikalische Darbietung mit launigen Moderationen und eingeblendeten Hintergrund-Dias. Ein gelungenes Konzert, mit viel musikalischer Leidenschaft und beeindruckendem Können. mm

Frühjahrskonzert 2007

Alles hört auf sein Kommando: Detlev Jakob (r.) riss mit der Feldkirchner Blaskapelle das Publikum mit.
Foto: Rammelsberger


(Feldkirchner Gemeindeblatt April 2007)

Bereicht über Vereinsvorständetreffen am 12. März 2007

Mit Spannung war das Frühjahrskonzert der Feldkirchner Blaskapelle erwartet worden, mit dem sich der „neue" neue Dirigent Detlev Jakob vorstellte. Demgemäß lautete das diesjährige Motto des Konzertes auch „Premiere". Und es ist ein gelungener Einstand geworden. Mit Schwung wurde der „Reitermarsch des großen Kurfürsten" vorgetragen und mit der „schönen blauen Donau" von Johann Strauß wurde bereits ein Höhepunkt erreicht. Der konventionelle Teil  endete mit dem Stück „Unter dem Doppeladler". Nach der Pause konnte dann Hans Pricha beweisen, dass die Ausbildung des Nachwuchses bereits Früchte trägt. Die jungen Künstler waren eifrig bei der Sache und konnten mit ihrem Spiel das Publikum begeistern. Da mochte auch die gestandene Crew nicht zurückbleiben. Mit „Hands across the Sea" von Sousa, „Selections from Starlight Express" von Webber und dem Medley von „Herb Aplert Golden Hits" ließen die Musiker ihr Können aufblitzen, Mit dem sanften Stück vom kleinen grünen Drachen aus dem Musical „Tabaluga" von Peter Maffay endete das schöne Konzert, zu dem Blaskapellenvorstand  Werner Meier neben der örtlichen Prominenz mit Bürgermeister Leonhard Baumann auch Landrat Heiner Janik mit Gattin begrüßen konnte. Der aus Franken stammende Dirigent Detlef Jakob dankte  mit drei Zugaben. Mit „Per aspera ad astra" verband er den Dank an das Publikum. Sein musikalisches Versprechen „I will follow him" galt seinen Vorgängern, insbesonders Hans Pricha, dessen über dreißigjähriger Dirigententätigkeit  er  diesen „wundervollen Klangkörper" zu verdanken habe und mit dem „Marsch der Medici" bedankte er sich bei der Vorstandschaft und den"Mädels und Jungs" für ihr gutes Spiel. Ein Genuss für sich waren auch die witzigen und süffisanten Ausführungen von Erwin Huber, der die verbindenden Worte für den konventionellen Teil vortrug und die spritzigen Kommentare von Tobias Gschwendner, der die „modernen" Stücke ansagen durfte.


(Internetseite der Gemeinde Feldkirchen)

Mitreißendes Konzert der Feldkirchner Blaskapelle unter neuer Leitung

Frühjahrskonzert 2007Mitreißendes Konzert der Feldkirchner Blaskapelle unter neuer Leitung am 30. und 31. März 2007.

Mit Schmiss und Schwung riss die Feldkirchner Blaskapelle das Publikum in der vollen Gemeindehalle Feldkirchen mit und erstmals führte Detlev Jakob an beiden Konzerttagen den Taktstock. Sein Vorgänger, der Rheinländer Markus Römer, wurde als Berufsmusiker der Bundeswehr nach Koblenz versetzt und gab deshalb sein Dirigentenamt nach nur einem Jahr ab. Launig griff Erwin Huber, der mit Tobias Gschwendtner den Abend moderierte, diesen Weggang auf: „Ob er an uns verzweifelt ist, wissen wir nicht, aber für an Preißn is` er recht schnell verschwunden."

Detlev Jakob (34) immerhin kommt „geografisch aus Bayern", so Huber. Der Franke bewies beim Konzert der Feldkirchner Blaskapelle, dass er sowohl engagiert und nachdrücklich als auch einfühlsam und zurückhaltend dirigieren kann. Man merkte ihm die Erfahrung an: Detlev Jakob studierte Posaune und Tenorhorn in Würzburg und in den USA. Als Berufsmusiker beherrscht er die Facetten der modernen und traditionellen Blasmusik und er leitete bereits verschiedene Blaskapellen.

Viel Energie und Kraft steckte in Cuno Graf von Moltkes „Des großen Kurfürsten Reitermarsch". Dramatische Spannung, leichte Bedächtigkeit und schnelle Passagen wechselten sich bei Alfred Bösendorfers Ouvertüre „L`ora della verità" ab. Zackig, majestätisch und mit hörbarer leichter Kavallerie kam Franz Josef Wagners Marsch „Unter dem Doppeladler" daher.  Der „Pusztazauber" von Rolf Schneebiegel bot jede Menge feuriges Temperament. Euphorisch und temporeich erinnerte Carl Teikes 1903 komponierter „Graf Zeppelin Marsch" an den Flug des Zeppelins. Festlich und ehrwürdig wurde es beim Johann Strauß-Walzer „An der schönen blauen Donau", der heimlichen Nationalhymne Österreichs.

Doch nicht nur die Erwachsenen bewiesen ihr Können. Auch der Nachwuchs unter der Leitung des ehemaligen Dirigenten Hans Pricha zeigte nach der Pause mit 2 Musikstücken was in ihm steckt.  Mit  einem  Arrangement aus "Fluch der Karibik" stellte Hans Pricha die Verbindung zwischen Nachwuchs und Hauptorchester her.

Echten Genuss für die Ohren boten die Musikerinnen und Musiker der Feldkirchner Blaskapelle im 2. Teil mit Golden Hits von Herb Alpert mit Ohrwurmcharakter zum Genießen, Rasanz und Lebendigkeit bei Andrew Lloyd Webbers „Starlight Express"-Melodien, fröhlicher Ferienlaune bei Walter Schneider-Argenbühls „Holiday in Rio", flottem Marschrhythmus bei John Philip Sousas „Hands across the Sea" und dem reizenden „Nessaja" aus Peter Maffays Musical „Tabaluga".

Erwachsene und Jugend boten eine reife Leistung und der Neuzugang Detlev Jakob überzeugte mit enormer Präsenz und großem Einsatz am Dirigentenpult. Die 1964 gegründete Feldkirchner Blaskapelle lädt seit 1980 alljährlich zum Frühjahrskonzert ein und konnte auch heuer begeistern. Die 50 Musiker von 15 bis 69 Jahren und 55 Kinder der Blaskapelle sind offensichtlich mit Feuereifer bei der Sache, denn das Ergebnis hörte sich mehr als nur prima an und machte absolut Lust auf mehr. Für die große Nachfrage war aber vorgesorgt: Damit wirklich alle Freunde der Blaskapelle auf ihre Kosten kamen, gab`s ein Doppelkonzert. Zusätzlich bereichert wurde die musikalische Darbietung mit launigen Moderationen und eingeblendeten Dias, die unter anderem Wiener Ballett-Flair à la Neujahrskonzert verbreiteten und an den Zeppelin-Flug erinnerten. Ein gelungenes Konzert, das mit viel musikalischer Leidenschaft und beeindruckendem Können aufwartete.

Unter der Leitung des neuen Dirigenten Detlev Jakob riss die Feldkirchner Blaskapelle das Publikum in der Gemeindehalle mit.