(Süddeutsche Zeitung 03./04. April 2004)
Musikalischer Rückblick
Feldkirchner Blaskapelle feiert 40-jähriges Bestehen
Die Feldkirchner Blaskapelle wird 40 Jahre alt. Wenn man so will, bringt sie sich am Samstag bei ihrem 25. Frühjahrskonzert selbst ein Ständchen. Die Stücke, die das Orchester ab 20 Uhr erklingen lässt, erzählen die Vereinsgeschichte.
Am Anfang stand die Idee, „gemeinsam Musik zu machen“, sagt Hans Pricha, der Dirigent des Ensembles. Er war zwar 1964 nicht dabei – erst drei Jahre später kam er zur Feldkirchner Blaskapelle – aber Pricha hat die Phantasie, sich die erste Begeisterung vorzustellen und er hat die Repertoirekenntnis. Für den emphatischen Moment des ersten Einfalls hat er eine „Concert Fanfare“ und „A Jubilant Prelude“ ausgesucht. Mit ihnen eröffnet das Konzert.
Was dann auf dem Programmzettel als „Träumerei“ überschrieben ist, soll vermitteln, wie eine erste Probe gewesen sein könnte. Nach diesem Stück von Schumann folgt die „Morgenstimmung“ von Grieg und dann eine scherzhafte Version davon, wie die erste Probe war: „Der Schräge Marsch“. Pricha sagt, dass es sich dabei eigentlich um ein „total hässliches Stück handelt, in dem kein Ton zum anderen passt“. Selbst wenn die erste Probe der Blaskapelle so gewesen wäre, blieb es nicht bei Misstönen und in der „Gründungserzählung“ folgen denn auch „Jubelklänge“.
Nach der Pause erwartet die Zuhörer ein Mix aus Musik der 60er Jahre und heutigem. Beginnen wird der Nachwuchs des Orchesters mit „Supercalifragilisticexpiali...“ aus „Mary Poppins“. Bei einem Vergleich der Jahre 1964 mit 2004 dürfen auch die Beatles nicht fehlen, eine „Liverpool Sound Collection“ ist angekündigt. Anschließend gibt es etwas von Robbie Williams. Pricha sagt über seine Stückauswahl. „Ich habe zuerst ein Thema und suche mir dann wie bei einem Puzzle die musikalischen Teile zusammen.“ Wer das zusammengesetzte Bild genießen will, kann am Samstag, ab 19 Uhr, in die Feldkirchner Gemeindehalle kommen.
pob
(Münchner Merkur 06. April 2004)

Musikalischer Bogen über vier Jahrzehnte
Das Frühjahskonzert der Feldkirchner Blaskapelle stand im Zeichen von zwei Jubiläen: 40 Jahre Blaskapelle und 25. Frühjahrskonzert. 1964 wurde die Kapelle gegründet, und so spannten die Musikanten, unter der Leitung von Hans Pricha, einen musikalischen Bogen über vier Jahrzehnte. Feine Klassik, schmissige Märsche, weltbekannte Lieder aus Musicals und Filmen, fetzige Pop-Oldies oder ein Medley mit den größten Hits von Robbie Williams - da war für jeden Geschmack etwas dabei.
Erwin Huber und Tobias Gschwendner führten durch den unterhaltsamen Abend, an dessen Ende das Publikum mit viel Applaus zum 40. Geburtstag und zum 25. Frühjahrskonzert „gratulierte”.
(Süddeutsche Zeitung 16. April 2004)

Schräger Marsch zum Jubiläum
Schiefe Töne spielt die Blaskapelle Feldkirchen schon lange nicht mehr. Schließlich musiziert sie bereits seit 40 Jahren. Deshalb hat sie kürzlich ein Jubiläums-Konzert in der Gemeindehalle veranstaltet, das gleichzeitig das 25. Frühjahrskonzert des Ensembles war. Auf dem Programm stand eine musikalische Rückschau auf die vergangenen 40 Jahre. Eines der ersten Stücke war der „Schräge Marsch”, womit Dirigent Hans Pricha die ersten Proben des Kapelle für das Publikum hörbar machen wollte. Unsere Fotografin hat das Stück zum Anlass genommen, die Musiker einmal aus einer anderen Perspektive zu zeigen.
ghe/Foto: Evi Pohlmüller
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