|
(Münchner Merkur 19.07.2005)
„Buntes Durcheinander" beim FreiluftkonzertEin unterhaltsames musikalisches Potpourri spielte die Blaskapelle Feldkirchen bei ihrem Freiluftkonzert. Zahlreiche Feldkirchener waren in den Hof der Grund- und Hauptschule gekommen. Ausnahmsweise hatte das Konzert unter keinem musi kalischen Thema gestanden, sondern war ein „buntes Durcheinander”, wie Dirigent Hans Pricha es nannte. Er versuchte dennoch, einen thematischen Bogen zu spannen, für alle, die die Rosenblüte auf der „Buga” verpasst haben. Von Dvoraks Rosenlied über den Marsch von Philip Sousa bis zu dem Kapitän und seinen Mat-Rosen reichte der Bogen. Dabei wurde auch auf das Publikum Rücksicht genommen. So spielten die Musiker die Faschingspolka nicht am Ende, damit sie die Zuhörer nicht bis nach Hause und in den Schlaf verfolgt. Für die Darbietung dieses Stücks bei einem Wettbewerb gewannen die neun Bläser sogar schon einmal einen kulinarischen zweiten Preis: 30 Portionen Ente. Besonders stolz sind die Bläser auf ihren jüngsten Spielkreis, der mit dem Billboard-Marsch einen seiner ersten Auftritte mit Bravour meisterte. Gerade einmal sieben Jahre alt ist die jüngste Klarinettistin und sie übt mit den anderen Nach wuchskünstlern eifrig, um bald bei den Großen mitspielen zu können. „Verlangen sie keine Zugabe, mehr ist noch nicht drin”, warnte Pricha die Zuhörer. Doch aus dem Nachwuchs werden sicher bald routinierte Musiker. kw/Foto: rabe |